Heribert Pritzl und Wolfgang Haselbeck für langjährige Verdienste geehrt
Im gut gefüllten Nebenzimmer des Gasthauses „Zum Sandinger“ berichtete der 1. Vorsitzende der FWS Helmut Haase zu aktuellen Themen im Gemeinderat. Der Ausbau der Grundschule wegen des Ganztagesanspruchs ab 2026/2027, das geplante Baugebiet auf der Hohen Grippen, das Sturzflutmanagement und Windenergieanlagen im Gemeindegebiet sind die aktuellen Themen im Gemeinderat. Nach Auffassung der FWS soll der Schulhausausbau bzw. Neubau vorrangig nach zeitgemäßen, pädagogischen Kriterien geplant werden. Kritisch sieht die FWS die geplante Entwicklung von Pflegeheim und Kindergarten im Baugebiet auf der Hohen Grippen, nachdem Flächen für eine ähnliche Nutzung im Baugebiet Mühlfeld bereits erschlossen sind. Weiter stehe man für geplante Windkraftanlagen und Freiflächen Photovoltaik. Nur so kann der Weg hin zur energieautarken Gemeinde gelingen.
Der Vorsitzende leitete jetzt über zum Höhepunkt des Abends. Zwei Urgesteine der Freien Wählerschaft Sanding und damit auch der Thalmassinger Kommunalpolitik sollen anlässlich ihres Ausscheidens aus dem Gemeinderat Dank und Anerkennung erhalten.
Wolfgang Haselbeck und Heribert Pritzl waren ab 1996 für die Liste der FWS im Thalmassinger Gemeinderat vertreten. Sie setzten sich 1999 federführend und tatkräftig für den Bau des Sandinger Spielplatzes ein, der bis heute ein Magnet für viele Kinder aus Sanding und Umgebung ist. Zur Erweiterung der Grundschule, der Errichtung von Kindergärten, Sanierung der Mehrzweckhalle, Bau der Sportheime in Sanding und Thalmassing und der Straße nach Luckenpaint trugen sie mit ihrem Engagement maßgeblich bei. Nach der Gründungsversammlung der FWS als politische Organisation leitete Pritzl die Vereinigung als deren erster Vorsitzender. Auch die mittlerweile etablierte Aktion „Rama Dama“ fand ihren Ursprung zu dieser Zeit.
Helmut Haase bedankte sich im Namen der FWS mit einer Urkunde und einem Geschenk bei Heribert Pritzl für 24 Jahre im Gemeinderat und dem Vorsitz bei der FWS und bei Wolfgang Haselbeck für 28 Jahre Gemeinderatstätigkeit. Bei seiner Rede stellte Haase zum einen die vielen Jahre ehrenamtliche Arbeit in der Kommunalpolitik und zum anderen das dabei Erreichte in den Vordergrund. Dabei erwähnte er auch, dass den Geehrten zurückliegend vom Bayerischen Staatsminister des Innern, für Sport und Integration, Herrn Joachim Hermann, für ihr langjähriges, verdienstvolles Wirken in Form der kommunalen Dankurkunde, Dank und Anerkennung ausgesprochen wurde.
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